Was bedeutet Erfolg wirklich? Wenn du trotz gutem Job unglücklich bist
Du hast einen guten Job. Vielleicht sogar einen richtig guten: gutes Gehalt, ein Titel, auf den andere neidisch schauen, ein Lebenslauf, der ziemlich beeindruckend ist. Und trotzdem stehst du morgens auf und irgendetwas in dir sagt: ich bin irgendwie nicht glücklich. Trotz eines beachtlichen beruflichen Werdegangs und eines überdurchschnittlichen Gehalts nicht glücklich zu sein, das fühlt sich fast schon absurd an. Objektiv hast du doch alles erreicht, wovon andere träumen. Warum fühlst du also diese innere Leere?
Ich kenne diese Frage. Nicht aus der Theorie, sondern weil ich selbst irgendwann in einem gut bezahlten Job saß und mich gefragt habe, warum ich mich innerlich so leer fühle, obwohl auf dem Papier doch alles ziemlich gut aussah. Und ich habe mich gefragt, was Erfolg eigentlich ist? Ist es der Titel auf der Visitenkarte? Die Firma, die im Lebenslauf gut aussieht? Eine bestimmte Zahl auf dem Gehaltszettel? Oder ist da noch etwas anderes, das keine Beförderung der Welt dir geben kann?
In diesem Beitrag schauen wir uns an, was Studien über Geld und Zufriedenheit wirklich sagen, was dich laut Positiver Psychologie tatsächlich erfüllt.
Was ist Erfolg eigentlich? Warum Titel, Firma und Gehalt dich nicht immer glücklich machen
Erfolg wird in unserer Arbeitswelt fast immer über Äußerlichkeiten definiert: Position, Gehalt, Firmenname, Verantwortung. Doch echte Zufriedenheit im Job entsteht nicht durch diese äußeren Marker, sondern durch das Gefühl, dass die eigene Arbeit zu den eigenen Werten und Bedürfnissen passt. Genau da liegt das Problem, wenn du trotz eines guten Jobs und einem guten Gehalt nicht glücklich bist.
Titel, Firma und Gehalt sind messbar. Sie lassen sich in den Lebenslauf schreiben, beim Familienfest erzählen, auf LinkedIn posten. Aber sie sagen nichts darüber aus, ob dich deine Arbeit inhaltlich erfüllt, ob sie zu deinen Werten passt oder ob du dich abends zufrieden ins Bett legst.
Ich vermute, du kennst das Gefühl: Auf dem Papier stimmt alles. Und trotzdem fehlt etwas, das sich nicht in eine Gehaltsstufe oder einen Jobtitel packen lässt. Und wenn du dich hier wiederfindest, dann lies gerne weiter. Vielleicht ist dieser Artikel der Impuls, deine Gefühle ernst zu nehmen und ins Handeln zu kommen, um deinen Jobfrust anzugehen,anstatt das Thema wieder monatelang vor dir herzuschieben.
Die spannende Frage ist also nicht, ob du erfolgreich bist. Sondern: nach wessen Definition von Erfolg du eigentlich lebst.
Was Studien über Geld und Glück wirklich sagen
Kann Geld dich glücklich machen? Die Wissenschaft ist sich da uneinig, und ehrlich gesagt finde ich genau das spannend. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman kam mit Angus Deaton 2010 zu einem Ergebnis, das seitdem gerne zitiert wird: Ab einem Jahreseinkommen von etwa 75.000 Dollar, umgerechnet damals rund 65.000 Euro, steige das Wohlbefinden nicht mehr signifikant an. Mehr Geld, ja. Mehr Glück, nein.
Der Psychologe Matthew Killingsworth widersprach dem später mit einer eigenen Studie. Er befragte über 30.000 Berufstätige in Echtzeit zu ihrem Wohlbefinden, statt sie im Rückblick zu befragen, wie Kahneman und Deaton es getan hatten, und kam zu einem anderen Schluss: Das Glücksempfinden steigt mit dem Einkommen weiter, praktisch ohne Deckel. Als die beiden Forscher ihre Ergebnisse später gemeinsam noch einmal analysierten, kristallisierte sich ein differenzierteres Bild heraus: Bei der Mehrheit der Menschen wächst die Zufriedenheit mit dem Einkommen tatsächlich immer weiter. Nur bei einer unglücklichen Minderheit flacht sie ab einem bestimmten Punkt ab, weil Geld ihr eigentliches Problem gar nicht lösen kann.
Und genau da wird es für dich interessant. Denn wenn du zu dieser Gruppe gehörst, die trotz gutem Einkommen nicht zufriedener wird, dann sagt dir das etwas Wichtiges: Deine Unzufriedenheit im Job ist wahrscheinlich kein Gehaltsproblem. Eine Gehaltserhöhung, eine Beförderung, ein dickeres Bonus-Konto, das wird das Gefühl von Leere nicht auflösen, wenn die eigentliche Ursache woanders liegt. Geld kann das Leben angenehmer machen. Druck rausnehmen. Es kann dir Optionen kaufen. Aber es kann nicht das ersetzen, was dir inhaltlich und innerlich fehlt.
Was du wirklich brauchst, um erfüllt im Job zu sein (das PERMA-Modell)
Wenn Geld also nicht die entscheidende Zutat ist, was dann? Der Psychologe Martin Seligman, einer der Begründer der Positiven Psychologie, hat mit dem PERMA-Modell fünf Bausteine beschrieben, die echtes Wohlbefinden ausmachen. Und wenn ich mir diese fünf Bausteine anschaue, wird mir jedes Mal aufs Neue klar, wie wenig davon sich mit einer Gehaltserhöhung kaufen lässt.
P wie Positive Emotionen. Freude, Dankbarkeit, Interesse im Alltag, und das nicht nur im Urlaub.
E wie Engagement, also das Gefühl, in einer Tätigkeit aufzugehen, weil sie dich fordert und zu dir passt.
R wie Relationships, tragfähige Beziehungen zu Menschen, die dir wichtig sind.
M wie Meaning, das Gefühl, dass das, was du tust, einem größeren Sinn dient, der über dich selbst hinausgeht.
Und A wie Accomplishment, echte Erfolgserlebnisse, die du dir selbst zuschreiben kannst, nicht nur ein Titel, den dir jemand verliehen hat.
Schau dir diese fünf Punkte nochmal an und frag dich ehrlich: Wie viele davon bekommst du in deinem aktuellen Job? Vielleicht sitzt du in Meetings, die dich weder fordern noch interessieren. Vielleicht fehlt dir das Gefühl, dass deine Arbeit wirklich etwas bewirkt. Vielleicht bist du beruflich so eingespannt, dass für Beziehungen kaum noch Raum bleibt. Ein hohes Gehalt kann P, E, R, M und A nicht automatisch mitliefern. Es kann höchstens die Rahmenbedingungen erleichtern, in denen du dir diese fünf Dinge selbst erarbeitest, sofern der Job dir dafür überhaupt Platz lässt.
Minimalismus und Glück: Muss man wenig besitzen, um zufrieden zu sein?
Kurz vorweg, bevor wir weitermachen: Geld ist natürlich nicht egal. Wer jeden Cent zweimal umdrehen muss, hat schwerer und mehr Stress. Eine angenehme finanzielle Situation schafft Spielraum, eröffnet Möglichkeiten und lässt einen nachts besser schlafen.Das will ich hier gar nicht kleinreden.
Aber es gibt einen Punkt, an dem noch mehr Geld dein eigentliches Problem nicht mehr löst. Wenn du in einer Position bist, in der du finanziell längst angekommen bist, und trotzdem diese innere Unzufriedenheit spürst, dann sagt dir das etwas. Ein höheres Gehalt hätte diese Leere wahrscheinlich schon längst füllen müssen, wenn Geld die Antwort wäre. Hat es aber nicht.
Und jetzt könnte man denken, die logische Konsequenz sei, alles hinzuschmeißen und Minimalist zu werden. Ist sie nicht. Du musst deinen Kleiderschrank nicht auf 30 Teile reduzieren oder in ein Tiny House ziehen, um zufrieden zu sein. Darum geht es hier nicht.
Es geht um die Frage, was du eigentlich suchst, wenn du im Außen immer weiter nach mehr strebst. Du denkst, du musst vielleicht weiterkommen, willst mehr Verantwortung, oder du bekommst automatisch verantwortungsvollere Aufgaben, mehr Gehalt, mehr Status. Und das fühlt sich ja auch irgendwie wichtig und auch gut an. Du bekommst Bestätigung, deine Leistung wird honoriert. Aber was suchst du eigentlich? Suchst du Anerkennung, Bestätigung ?
Und dann merkst du irgendwann: Dieses ständige Streben nach mehr, es bringt dich nirgends wohin. Was ist überhaupt das Ziel? Und willst du eigentlich immer weiterkommen? Denn je weiter du aufsteigst, desto weniger zufrieden wirst du vielleicht. Mehr Verantwortung heißt mehr Druck und mehr Stress. Du musst noch mehr liefern, schläfst schlechter, bist angespannter, hast weniger Zeit für dich, für deine Familie, deine Hobbys, von Sport ganz zu schweigen. Und dann fragst du dich: Will ich das eigentlich ? Bin ich das eigentlich ? Macht mich das eigentlich zufrieden? Und wenn du merkst, du bist es nicht, fragst du dich vielleicht: Warum rackere ich mich eigentlich so ab?
Was dich tatsächlich zufrieden macht, hat mit dem nächsten Karriereschritt oft herzlich wenig zu tun. Das ist eher innere Ruhe. Und die holst du dir nicht über eine Gehaltserhöhung, solange du im Inneren nicht in Balance bist und nicht im Frieden mit dir selbst bist.
Glücklichste Länder der Welt: Was Finnland und Skandinavien richtig machen
Wenn Geld es allein nicht ist, dann lohnt sich der Blick dahin, wo Menschen laut eigener Aussage am zufriedensten mit ihrem Leben sind. Finnland führt den World Happiness Report bereits zum neunten Mal in Folge an, gefolgt von Island und Dänemark, mit Schweden und Norwegen ebenfalls unter den Top Sechs.
Die Gründe, die der Report nennt, sind die folgenden: starke soziale Bindungen, Vertrauen in andere Menschen und Institutionen, Großzügigkeit und eine gute Regierungsführung. Ein Forscher des World Happiness Reports bringt es so auf den Punkt: Die Finnen sind zufrieden und dankbar für das, was sie haben, und nehmen sich selbst dabei nicht zu ernst. Genau das hilft ihnen, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen.
Bescheidenheit, Gelassenheit, ein Gefühl von Zusammenhalt, das sind keine Eigenschaften, die man sich mit einer Beförderung erkauft. Im Gegenteil: Je mehr du im Außen jagst, desto schwerer wird es oft, diese eigentlich einfachen Dinge wahrzunehmen. Und das ist vielleicht die unbequemste Erkenntnis in diesem ganzen Erfolgs-Thema: Was dich wirklich zufrieden macht, ist meistens leiser und schlichter, als du dir das in deinem durchgetakteten Berufsalltag eingestehen willst.
Karrierekrise erkennen: Wenn Aufstieg nicht mehr dein Ziel ist
Es gibt diesen Moment, den viele in der Mitte ihrer Karriere und ihres Berusflebesn erleben. Du schaust dich um, siehst Kolleginnen und Kollegen, die weiter und weiter nach oben klettern, mehr Verantwortung übernehmen, mehr Meetings haben, mehr Personal führen. Und irgendwann denkst du dir: Das will ich eigentlich gar nicht.
Ich erinnere mich noch gut an diesen Moment bei mir selbst. Ich habe mir die älteren Kolleginnen und Kollegen angeschaut, ihren Alltag, der fast ausschließlich aus Meetings und Abstimmungsrunden bestand, und dachte: So will ich meine nächsten Berufsjahre nicht verbringen. Diese Menschen haben nichts falsch gemacht. Ich konnte mir diesen Berufsalltag für mich selbst einfach nicht vorstellen . Ich habe mich dann gefragt, wie ein Berufsalltag, der mich wirklich erfüllt und zufrieden macht, eigentlich aussehen müsste.
In unserer Arbeitswelt gilt es, die Karriereleiter hochzuklettern, fast automatisch als das Ziel. Wer gerade selbst auf dem Weg nach oben ist oder schon eine Führungsposition erreicht hat, kommt selten dazu, innezuhalten und sich zu fragen, ob das eigentlich noch der richtige Weg ist. Niemand fragt dich zwischendurch: Willst du das eigentlich noch? Willst du in fünf, zehn Jahren so arbeiten wie deine Vorgesetzten heute? Wenn deine ehrliche Antwort Nein ist, dann lohnt es sich, genau da hinzuschauen, bevor du noch mehr Jahre in eine Richtung investierst, die vielleicht gar nicht dein Weg ist.
Downshifting: Warum weniger Verantwortung nicht gleich ein beruflicher Rückschritt bedeutet
Vielleicht schleppst du dich gerade so durch jede Arbeitswoche. Und irgendwann fragst du dich, ob es nicht auch anders geht. Du merkst, wie Höher, schneller, weiter, mehr Verantwortung, mehr Projekte, ständiges Reisen, permanenter Druck, das einfach nicht mehr das ist, was du willst. Wenn du jahrelang Vollgas gegeben hast im Job, dann darfst du auch irgendwann sagen: Das will ich nicht mehr. Das ist ok, und es darf gehört werden.
Denn ehrlich gesagt kannst du dir nicht vorstellen, dieses Tempo die nächsten Jahre so weiterzumachen. Du bist keine 30 mehr, du bist müde, du bist erschöpft. Und irgendwie möchtest du mehr von deinem Privatleben zurück, wieder Energie für deine Hobbys haben, statt abends nur noch erschöpft vor Netflix zu hängen. Du willst nicht mehr montags denken: Wie überstehe ich bloß diese Woche. Du willst nicht mehr am Montag schon die Stunden bis Freitag zählen.
Und vielleicht meldet sich in solchen Momenten leise noch eine andere Frage: ob das, was du gerade spürst, eigentlich mehr ist als nur Jobfrust. Wenn dich das beschäftigt, ob dahinter vielleicht eine Midlife-Crisis steckt, dann lies gerne diesen Beitrag dazu.
Also, was kannst du jetzt tun um deinen Jobfrust zu ändern ?
Das Erste ist, für dich zu entscheiden, dass es so nicht weitergehen kann, dass sich etwas ändern muss. Und dann dein Leben tatsächlich zu ändern. Nicht nur zu sagen, ja ja, ich sollte mal was ändern, sondern aktiv zu werden. Denn dein neuer Job wird nicht einfach vom Himmel fallen, so schön das auch wäre. Du brauchst Rahmenbedingungen, die deine berufliche Veränderung überhaupt möglich machen, und einen Plan, wie du dahin kommst. Denn eine berufliche Veränderung passiert nicht von heute auf morgen. Das ist ein Prozess.
Und vielleicht kommt dir dabei der Gedanke: Ich hätte gerne weniger Verantwortung, ich würde gerne einen Gang runterschalten. In der Karriereforschung nennt man das Downshifting, weniger Verantwortung übernehmen, eine Führungsposition abgeben, in Teilzeit wechseln, ohne gleich den ganzen Job hinzuschmeißen. Das muss auch überhaupt kein Rückschritt sein. Es kann eine bewusste Entscheidung sein, dein Leben wieder in Balance zu bringen, in der auch andere Dinge Platz haben: Zeit für deine Familie, deine Beziehung, deine eigenen Interessen, deine Gesundheit. Manchmal ist genau dieser Schritt zurück der erste ehrliche Schritt in Richtung eines Berufslebens, das wieder zu dir passt. Nicht, weil du weniger leisten willst, sondern weil du wieder mehr von deinem eigenen Leben haben willst.
Und wenn du einfach weiter in deiner jetzigen Situation bleibst, wenn du zwar weißt, dass du etwas ändern willst, aber nichts tust, dann ist auch das eine Entscheidung. Ich nenne sie gerne die Vogel-Strauß-Entscheidung: Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass es von allein besser wird. Sorry, wenn ich das so drastisch sage, aber so kommst du nicht ans Ziel. Wie du aus genau diesem Stillstand rauskommst, auch wenn du noch nicht weißt, wohin die Reise gehen soll, zeige ich dir in diesem Beitrag von mir.
Work-Life-Balance im Alltag statt nur von Urlaub zu Urlaub leben
Kennst du das, wenn der Freitagabend sich anfühlt wie eine kleine Befreiung, und der Sonntagabend schon wieder wie der Anfang vom Ende? Viele versuchen, ihrem eigentlichen Leben zu entkommen, indem sie von Wochenende zu Wochenende hangeln oder von Urlaub zu Urlaub leben. Man plant den nächsten Trip, freut sich zwei Wochen im Jahr richtig, und die restliche Zeit wird irgendwie durchgestanden.
Nur, dein Alltag ist eben nicht die Ausnahme. Er ist dein Leben. Wenn du fünf von sieben Tagen in der Woche arbeitest, dann ist das genau dein Alltag, nicht die zwei, drei oder sechs Wochen Urlaub. Ein Urlaub kann und soll erholen, ganz klar. Aber er kann nicht darüber hinwegtäuschen, wenn dir etwas Grundsätzliches in deinem Alltag fehlt. Du kommst zurück, und nach ein, zwei Wochen ist das alte Gefühl wieder da, weil sich an den eigentlichen Ursachen nichts geändert hat.
Es gibt einen Spruch, das genau diesen Gedanken auf den Punkt bringt: “Schaff dir ein Leben, aus dem du keinen Urlaub brauchst.” Ich finde, das trifft es ziemlich genau. Es geht nicht darum, keinen Urlaub mehr zu brauchen. Es geht darum, dass dein Alltag nicht so aussehen sollte, dass du ständig vor ihm fliehen musst.
Stresssymptome erkennen: Wie sich Job Stress körperlich zeigt
Wenn du diese innere Unzufriedenheit lange genug ignorierst, wird sich irgendwann dein Körper sich bemerkbar machen. Häufige Erkältungen, die sich hartnäckig halten. Rückenschmerzen, obwohl du keinen körperlich anstrengenden Job hast. Schlafprobleme, obwohl du erschöpft bist. Magenprobleme, für die niemand eine richtige Erklärung findet. Dein Körper redet hier mit dir, auch wenn du das im Alltag gerne wegschiebst.
Wir sind es gewohnt, genau diese Signale zu überhören. Wir schlucken eine Schmerztablette, gehen trotzdem ins nächste Meeting, funktionieren weiter. Die eigentliche Botschaft dahinter, die dein Körper dir sagen will, geht dabei komplett unter.
Ich will dir hier keine Angst machen, aber ehrlich sein: Diese Signale verschwinden nicht von allein, nur weil du sie ignorierst. Sie werden meistens lauter. Und genau deshalb lohnt es sich, jetzt deinen Jobfrust wirklich anzuschauen, statt zu warten, bis der Körper dich zum Stillstand zwingt. Wie genau diese körperlichen Signale aussehen können, liest du in meinem Beitrag "Warum dein Job dir Energie raubt und dein Körper Alarm schlägt".
Erfolg neu definieren: Dein nächster Schritt"
Trotz Karriere und Gehalt nicht glücklich zu sein, bedeutet nicht, dass du undankbar bist. Es zeigt vielleicht, dass du deine Definition von Erfolg nochmal reflektieren darfst. Denn vielleicht ist das gar nicht deine eigene Definition, sondern die, die dir dein Umfeld, deine Arbeitswelt oder die Gesellschaft mitgegeben haben. Keiner kann dir am Ende sagen, wie viel Geld genau du brauchst, um glücklich zu sein. Überlege gerne, welche Faktoren aus dem PERMA-Modell, echte Beziehungen, Sinn, kleine Erfolgserlebnisse, positive Emotionen im Alltag und nicht nur im Urlaub, du bereits lebst und wo für dich noch Veränderungsbedarf besteht.
Wenn du dich in diesem Beitrag wiedererkannt hast, in der Karriereleiter-Frage, in der Urlaubs-Flucht, in den körperlichen Signalen, dann frag dich ehrlich: Was ist eigentlich deine Definition von Erfolg? Und passt dein aktuelles Berufsleben noch dazu? Manchmal ist genau diese Frage der Anfang von etwas völlig Neuem.
Ich begleite frustrierte Berufstätige in beruflichen Veränderungsprozessen. Menschen, die unglücklich sind, die noch nicht wissen, was sie stattdessen machen wollen, aber die spüren, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Ich helfe ihnen, Klarheit für ihren nächsten Schritt zu bekommen und daraus einen konkreten Weg für ihre berufliche Veränderung zu entwickeln. Denn dieser Weg fällt nicht einfach vom Himmel, so schön das auch wäre. Du brauchst dafür die richtigen Rahmenbedingungen und einen klaren Plan, wie du dahin kommst, denn eine berufliche Veränderung passiert nicht von heute auf morgen, sondern ist ein Prozess.
Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, buche dir gerne ein unverbindliches Erstgespräch. Ich freue mich dich kennenzulernen.