Beruflich unzufrieden, aber keine Ahnung wohin? Was wirklich hilft, wenn der Job nicht mehr stimmt
Du funktionierst. Gehst zur Arbeit, erledigst deine Aufgaben, bist zuverlässig. Von außen sieht alles normal aus. Aber innerlich macht sich eine tiefe Unzufriedenheit immer breiter.
Da ist dieses Gefühl, das sich immer wieder bemerkbar macht. Irgendetwas stimmt nicht. Dein Job, in den du schon 5, 10, 15 Jahre oder mehr investiert hast, fühlt sich nicht mehr nach dir selbst an. Irgendwie spürst du: So kann es nicht mehr weitergehen. Und du willst das auch nicht mehr. Aber du weißt nicht, was du stattdessen willst.
Du bist unzufrieden und manchmal richtig schlecht drauf, manchmal einfach nur völlig planlos. Und dieses Nicht-Wissen, wo anfangen oder wohin, stresst dich zusätzlich.
Eigentlich weißt du ja auch intellektuell, dass du schon was kannst. Du hast ja auch schon einiges geleistet. Aber manchmal ist man so lange in einem Job, dass man gar nicht mehr spürt, was einem wirklich Freude macht oder wo man richtig gut drin ist. Und wenn du dir die Frage stellst: “Was kann ich eigentlich gut, und was will ich eigentlich?” dann kommt, ehrlich gesagt, nur ein großes Fragezeichen.
Dieser Artikel ist für dich, wenn du genau da gerade steckst. Ich werde dir nicht sagen, dass du sofort kündigen sollst. (Wobei kannst du natürlich machen). Ich werde dir auch keinen 5-Punkte-Plan geben, wie du in 30 Tagen deine Traumkarriere findest. Was ich dir sagen kann: Das, was du gerade spürst, hat einen Namen. Und es gibt einen Weg da raus, der bei dir anfängt, nicht bei deinem Lebenslauf.
Beruflich feststecken trotz Erfahrung. Warum das so viele trifft
Beruflich unzufrieden und keine Ahnung wohin. Das klingt nach jemandem, der noch am Anfang steht. Noch nicht viel erlebt hat. Noch nicht weiß, wie die Arbeitswelt funktioniert.
Aber du bist das Gegenteil davon.
Du hast Erfahrung. Du hast Projekte gestemmt, Teams begleitet, Verantwortung übernommen. Du weißt, wie man sich in Organisationen bewegt. Du hast gelernt, dich anzupassen, zu liefern, zu funktionieren. Und genau das macht diese Situation so seltsam schwer. Denn von außen sieht es ja eigentlich nicht nach Problem aus.
Was viele nicht sehen: Je länger man in einem System steckt, desto schwerer wird es, sich selbst noch klar zu hören. Du hast dich über Jahre angepasst. An Erwartungen, an Strukturen, an das, was der Job von dir wollte. Irgendwann weiß man dann tatsächlich nicht mehr so genau, was davon eigentlich du warst. Und was nur Rolle.
In meiner Arbeit mit Klientinnen und Klienten in beruflichen Veränderungsprozessen erlebe ich das immer wieder: Gerade die Menschen mit viel Erfahrung haben oft den schwersten Zugang zu der Frage, was sie wirklich wollen. Nicht weil sie es nicht wissen könnten, sondern weil sie sich so lange nicht mehr gefragt haben.
Warum „einfach kündigen“ nicht immer die Antwort ist
Vielleicht haben dir das schon Freunde oder Familie gesagt. „kündige doch einfach, wenn du so unglücklich bist.“ Das kann funktionieren wenn man einen Plan hat, oder zumindest eine grobe Richtung. Aber nicht jeder muss sofort kündigen, nur weil der Job keinen Spaß mehr macht.
Das eigentliche Problem ist ein anderes: Du weißt nicht, was du willst. Und einfach zu kündigen, um dann in dieser Leere zu sein und die Ungewissheit auszuhalten? Das kann ganz schön überfordernd sein. Wobei es auch Fälle gibt, wo genau das der richtige Schritt ist, weil sich dann neue Türen öffnen. Letztendlich muss das jede und jeder für sich selbst entscheiden.
Was du aber auf jeden Fall brauchst, ist Klarheit. Und diese Klarheit bekommst du nur, wenn du dir wirklich Zeit und Raum gibst, dich mit dir selbst zu beschäftigen. Klarheit darüber, was dir wirklich wichtig ist und wie du dein Leben letztendlich leben willst. Denn die Arbeit gehört zum Leben dazu. Sie hat einen riesigen Einfluss darauf, wie dein Alltag aussieht. Und der Alltag? Das ist das reale Leben.
Was wirklich fehlt: Klarheit, nicht Mut
Vielleicht denkst du dir: Ich bin nicht mutig genug für eine Veränderung. Ich habe Angst davor. Und wenn du mehr darüber lesen willst, warum Veränderung am Anfang schwer, in der Mitte chaotisch und am Ende wunderschön ist, dann lies gerne den Artikel über Angst vor Veränderung.
Aber hier erstmal das: Die meisten Menschen, die beruflich feststecken, haben keinen Mangel an Mut. Sie haben einen Mangel an Klarheit. Und das ist ein riesiger Unterschied. Wenn du die Richtung nicht weißt und zögerst, weil du planlos bist, dann ist das eine völlig rationale Reaktion.
Stell dir vor, du stehst an einer Weggabelung im Nebel. Du kannst links gehen, rechts gehen oder geradeaus. Aber du siehst nichts. In dieser Situation einfach loszulaufen ist purer Aktionismus. Und Aktionismus aus Unsicherheit führt meistens nicht dahin, wo man wirklich hinwill.
Wie kommst du also aus diesem Nicht-Wissen, diesem Planlos- und Überfordert-Sein heraus? Du brauchst jemanden, der dir hilft, den Nebel zu lichten. Damit du überhaupt erst sehen kannst, welcher Weg zu dir passt. Und dann kommt die Orientierung.
Das mache ich in meiner 1:1 Begleitung mit meinen Klientinnen und Klienten. Ich werde nicht mit dir deinen CV durchgehen oder Bewerbungsstrategien üben. Wir beginnen bei dir und begeben uns gemeinsam auf eine Reise zu dir selbst. Wir arbeiten deine Werte und Stärken heraus, finden heraus, was dir wirklich wichtig ist. Denn das ist die Basis für jede echte Veränderung. Damit du dann zielgerichtet darauf hinarbeiten kannst und dein Leben so gestalten kannst, wie es für dich passt und sich stimmig anfühlt.
Innere Arbeit: was das bedeutet und warum es der entscheidende Unterschied ist
Innere Arbeit. Das klingt erstmal abstrakt. Vielleicht auch ein bisschen nach Esoterik oder nach stundenlangem Nachdenken über dich selbst, ohne dass dabei irgendetwas Konkretes rauskommt.
Ist es aber nicht.
Innere Arbeit bedeutet: Du schaust hin. Nicht auf den Arbeitsmarkt, nicht auf Stellenanzeigen, nicht auf das, was andere von dir erwarten oder was gesellschaftlich gerade gefragt ist. Sondern auf dich. Auf das, was dir wirklich Energie gibt und was dir Energie nimmt. Auf deine Stärken, die du vielleicht schon so lange mitschleppst, dass du sie gar nicht mehr als Stärken wahrnimmst. Auf deine Werte, die erklären, warum sich manche Situationen so falsch anfühlen, auch wenn du gar nicht genau sagen kannst warum.
Es ist ein strukturierter Prozess mit mir als neutraler Person an deiner Seite, mit konkreten Tools und mit Fragen, die dich wirklich weiterbringen. Jemand, der dir hilft, die Dinge zu sehen, die du alleine vielleicht nicht siehst. Denn das ist das Tückische an blinden Flecken: Man sieht sie nicht alleine. Lies hier gerne mehr darüber, was sich für die Menschen verändert hat, die diesen Prozess mit mir durchlaufen haben.
Am Ende dieses Prozesses hast du keine neuen Bewerbungsunterlagen. Sondern du hast Klarheit. Über dich. Über das, was du willst und was du nicht mehr willst. Und diese Klarheit ist das, worauf sich dann alles weitere aufbaut. Klingt ertsmal simpel. Aber diese Klarheit zu bekommen, die erfordert auch die Bereitschaft eben diese innere Arbeit zu machen sowie Lust und Neugier, sich auf diese Reise zu sich selbst zu machen.
Was Kunden sagen, die den Mut gehabt haben, sich eine eine Unterstützung zu suchen
„Vor dem Coaching war ich in einem eher depressiven Tal und unsicher darüber, ob es überhaupt irgendetwas gibt, das ich wirklich kann oder weiß. Nach dem Coaching habe ich meine Arbeitszeit auf drei Tage pro Woche reduziert. Überwiegend bin ich nun wieder positiv gestimmt. Inzwischen habe ich in der Arbeit gelernt klar “Nein” zu sagen beziehungsweise Dinge, die ich nicht beeinflussen kann einfach an mir abperlen zu lassen. Ich mache die Sachen, die ich kann und für wichtig halte. Ich bin wieder in einem Ehrenamt. Mit Janina zusammen habe ich erarbeitet, dass ich gerne bastle, mache, kreative Lösungen suche. Das kann ich dort anwenden um anderen Menschen zu helfen.”
– René, Deutschland
„Janina ist eine einfühlsame Zuhörerin und eine empathische Prozessbegleiterin. Sie lässt viel Raum und stellt an den passenden Stellen die richtigen Nachfragen. Somit regt sie die Reflexion an, inspiriert und motiviert. Mein Lebensgefühl hat sich in den Wochen, in denen ich mit Janina durch den Coachingprozess gegangen bin, sehr gesteigert.”
– Verena, München
„Nach dem Verlust meines Traumjobs, für den ich fast zwanzig Jahre lang gelebt habe, war die wohl größte Herausforderung mich neu zu sortieren. Nach der Verarbeitung des größten Schocks war es an der Zeit herauszufinden, wer oder was ich eigentlich ohne meinen Beruf bin und womit ich die „zweite Hälfte“ meines Berufslebens am besten füllen könnte. Kurz gesagt war vor dem Beginn des Coachings alles ein ziemlich großes Durcheinander, über dem ein großes Fragezeichen schwebte, wie es nun weitergehen könnte. Jetzt fühle ich mich sehr viel klarer und orientierter und habe nicht nur das Gefühl, die Krise tatsächlich als Chance genutzt zu haben, sondern eine echte Transformation durchlaufen zu haben. Ich habe mich selbständig gemacht. Die Entscheidung zur Selbständigkeit fühlt sich richtig an. Mir geht’s grundsätzlich sehr gut. Eine besondere Empfehlung für das Coaching bei Janina, weil es eine ganz wunderbare Kombination aus Achtsamkeitsbausteinen, Meditationselementen und einem großen Werkzeugkasten mit Tools ist, die wirklich weiterhelfen. Bei Janina habe ich das Gefühl bekommen, wirklich gewachsen zu sein.”
– Jan, 51, Markenberater, München
„Janina’s beständige Präsenz hat eine unglaublich wertvolle Coaching-Erfahrung geschaffen. Sie war aufmerksam und beobachtend und hatte ein natürliches Talent dafür, Verbindungen zwischen all unseren Sitzungen herzustellen. Ich habe mich wohlgefühlt dabei, viele verschiedene Aspekte meines Lebens zu besprechen, und habe Schritte entwickelt, um herauszufinden, was mir wirklich wichtig ist. Janina hat mich dazu ermutigt, einfach ich selbst zu sein und all meine verschiedenen Gedanken in eine umsetzbare Struktur zu bringen.”
– Ellie, Tactical Account Manager, Utrecht
Wo stehst du gerade? Finde es in 5 Minuten heraus.
Bevor du den nächsten Schritt überlegst, lohnt es sich erstmal zu schauen, wo genau der Schuh drückt. In welchen Bereichen bist du wirklich unzufrieden? Was zieht dich runter, was frustriert dich, und was fehlt dir eigentlich in deinem Job?
Dafür habe ich die Jobzufriedenheitsskala erstellt. Ein kurzes, kostenloses Tool, das dir in wenigen Minuten zeigt, in welchen Bereichen deines Berufslebens du gerade wirklich stehst.
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Berufliche Veränderung angehen: so kann dein nächster Schritt aussehen
Und wenn du nach der Jobzufriedenheitsskala merkst: Ja, ich brauche wirklich Unterstützung – dann buch dir gerne ein Kennenlerngespräch mit mir. Wir reden einfach und schauen, ob wir gemeinsam ein Stück deines Weges gehen können.
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Und falls du Bedenken hast, dich einer fremden Person anzuvertrauen, verstehe ich das. es sind ja sehr private Themen. Einer meiner Kunden hat das so beschrieben:
„Ich habe mit einem Freund darüber gesprochen, wie schwer die Entscheidung sein kann, sich jemandem anzuvertrauen. Dann aber bringt das Coaching echt neue Perspektiven. Es hat bei mir ein bisschen gedauert zu verstehen, dass du mich nicht ‘anlügst’ und mir sagst wie toll ich bin, sondern dass du eben tatsächlich objektiv mit mir herausarbeitest, was meine Stärken (und auch Schwächen) sind. In Bezug auf Dich war es schwer für mich einzuschätzen, ob ich mit dir “klar” komme. Das war eine große Hürde. Hat sich allerdings nach dem ersten Gespräch sofort gelegt. Du hast eine ehrliche, empathische Art mit Menschen umzugehen und das war für mich sehr förderlich. Danke dafür.“
– René, Deutschland
Du musst noch nicht wissen wohin. Aber du kannst anfangen hinzuschauen.
Da fällt mir ein Zitat von Mark Manson ein, dem Autor von „The Subtle Art of Not Giving a F*ck“, das ich sinngemäß aus dem Englischen übersetze:
„Es lohnt sich daran zu erinnern: Damit sich in deinem Leben etwas verändern kann, musst du in irgendetwas falsch liegen. Wenn du da sitzt, Tag für Tag unglücklich, dann bedeutet das, dass du bereits in etwas Wesentlichem falsch liegst und solange du dich nicht hinterfragst und es herausfindest, wird sich nichts ändern.“
Sprich: Wenn du unglücklich bist, musst du den Grund deiner Unzufriedenheit herausfinden und ihn ändern. Das klingt vielleicht erstmal hart. Aber es trifft den Nagel auf den Kopf.
Und hier ist das Schöne daran: Du hast die Chance herauszufinden, wo du falsch liegst. Und gleichzeitig herauszufinden, wo du richtig liegst. Indem du deine Stärken, deine Werte und das, was dir wirklich wichtig ist, herausarbeitest. Und dein Leben dann genau daran ausrichtest. Irgendwann kommt dann der Moment, wo aus dem Hinschauen ein Schritt wird. Und aus dem Schritt eine Richtung.
Und um mit den Worten von Alan Watts zu enden:
“Der einzige Weg, Veränderung zu verstehen, ist hineinzuspringen und Teil des Tanzes zu werden.”
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