Du hast keine Ahnung, was du beruflich willst und drehst dich im Kreis? Diese typischen Fehler bremsen dich aus.
Wer beruflich unzufrieden ist und orientierungslos ist, ständig grübelt und nicht weiß, was er wirklich will, steckt schnell in einer Frustrationsschleife. Was dir dabei hilft: Klarheit gewinnen. Und die entsteht durch drei Bausteine: dich selbst besser kennenlernen, wissen, was du willst und ins Handeln kommen.
Aber warum fällt das so schwer?
Sich mit sich selbst auseinanderzusetzen ist anstrengend. Deshalb greifen viele zu scheinbar einfachen Auswegen: planlos Bewerbungen verschicken, Tagträumen nachhängen oder alles im Kopf zerdenken. Ganz ehrlich: Das bringt dich nicht weiter. Im Gegenteil, es verstärkt Frust und das Gefühl, auf der Stelle zu treten.
Als Coach für berufliche Neuorientierung begleite ich Menschen, die im Job unglücklich sind, dabei, Klarheit zu gewinnen und herauszufinden, was sie wirklich beruflich machen wollen.
Also, wenn du dich fragst, warum du immer noch in einem Job festhängst, der dich unglücklich macht, lies weiter. Du wirst verstehen, warum du dich bisher im Kreis gedreht hast, welche Stolpersteine dich bremsen und vor allem, wie du sie überwindest, um wieder Orientierung, Klarheit und Handlungskraft zu gewinnen.
Warum quäle ich mich Montagmorgen aus dem Bett?
Kennst du das: Montagmorgen, der Wecker klingelt, und dein erster Gedanke ist: „Nicht schon wieder Montag…“? Am liebsten würdest du ihn in die Ecke pfeffern, dich umdrehen und hoffen, dass das Wochenende nie endet. Selbst Kaffee kann diese innere Lustlosigkeit kaum vertreiben. Kaum sitzt du am Schreibtisch, schweifen deine Gedanken ab. Heimlich klickst du durch Stellenanzeigen und denkst: “Ich habe überhaupt keine Lust auf meinen Job.”
Studien aus dem Jahr 2025 zeigen: Fast die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland ist regelmäßig unzufrieden mit ihrem Job, viele geben sogar an, ihren Job zu hassen. Krass, oder? Und ja, das ist kein Einzelfall. Du bist also nicht alleine.
Du bist ziemlich lost und fühlst dich völlig orientierungslos?
Die Arbeitstage ziehen sich endlos, schon am Mittwoch zählst du die Stunden bis zum Wochenende, und Sonntagabend bekommst du regelmäßig die Krise, weil Montag wieder ansteht. Du weißt, dass etwas passieren muss, aber was genau?
Du scrollst Jobportale, liest Ratgeber und schaust YouTube-Tutorials und hast trotzdem überhaupt keine Ahnung, was du eigentlich suchst. Statt Klarheit fühlst du dich überfordert, planlos und gefangen in einer Schleife aus Grübeln und Aufschieben. Selbst am Wochenende kannst du kaum abschalten, weil die Gedanken immer wieder zu der frustrierenden Jobsituation zurückkehren. Und der Frage: was soll ich nur tun?
Wie lange willst du noch so tun, als würde alles „irgendwie von alleine“ besser?
Warum weiß ich nicht, was ich wirklich im Job will?
Denk mal zurück: Warum hast du deine Ausbildung oder dein Studium gewählt? War es dein eigener Plan, oder haben dich Eltern, Freunde oder gesellschaftliche Erwartungen geleitet? Vielleicht hast du studiert, weil die Eltern meinten: „Lern was Richtiges.“ Oder eine Ausbildung gemacht, weil die beste Freundin dieselbe Wahl getroffen hat.
Die wenigsten wissen direkt nach der Schule, wer sie wirklich sind und was sie wollen. Sich selbst, die eigenen Stärken und Interessen zu kennen, lernt man oft erst später wenn man merkt, dass der gewählte Job eigentlich gar nicht passt.
Vielleicht dachtest du damals, BWL wäre spannend bis du feststellst, dass Excel-Tabellen und endlose Meetings nicht gerade dein Flow-Erlebnis sind.
Lässt du dich von zu vielen Meinungen verunsichern?
Dein Umfeld meint es gut. Wirklich. Eltern, Freunde, gutmeinende Kollegen alle wollen, dass du die „richtige Entscheidung“ triffst. Das Problem? Sie wissen nicht, wie dein Kopf tickt und was für dich letztendlich gut ist.
Doch dann ist da diese Unsicherheit, und schon fragst du viele Leute um Rat: „Was würdest du an meiner Stelle machen?“ Plötzlich bekommst du 20 verschiedene Antworten, jede widerspricht der anderen und am Ende bist du noch verwirrter und unsicherer als zuvor.
Während du versuchst, allen gerecht zu werden, verlierst du aus den Augen, was du eigentlich willst und stehst wieder genauso ratlos da wie am Anfang.
Was kannst du also tun? Hör auf, ständig andere Leute um Rat zu fragen, und fang an, deiner eigenen Stimme zu vertrauen. Und wenn du manchmal gar nicht so recht weißt, was deine Stimme eigentlich sagt, hier ein kleiner Tipp: Frag deinen Körper.
Stehst du vor einer Entscheidung, stell dir die Frage: „Ja oder nein?“ und spür in dich hinein. Fühlt es sich in deinem Körper nach einem klaren Ja an oder eher nach einem Nein? Je mehr du das übst, desto leichter wirst du die Signale spüren und hören. Und glaub mir: Ein echtes Ja ist laut. Da merkst du es sofort.
Welche Strategien bringen dich nicht wirklich weiter?
Grübeln über deine berufliche Zukunft bringt dich nicht weiter. Du drehst dich nur im Kreis. Klarheit entsteht nicht durch endloses Nachdenken, sondern durchs Handeln und Ausprobieren. Aber damit meine ich nicht, blind und wahllos Bewerbungen rauszuschicken, nur um „irgendwas zu tun“.
Vielleicht erwischst du dich auch bei Tagträumen: „Ach, ich würde gern ein Café eröffnen…“ oder „Ich möchte Yogalehrerin werden…“ oder „Ich wandere einfach aus und eröffne ein Hostel.“ Klingt alles spannend, keine Frage aber hier ist ein kleiner Realitätscheck angebracht. Weißt du, wie der Alltag eines Café- oder Hostelbesitzers wirklich aussieht? Und wie es sich anfühlt, Tag für Tag sicherzustellen, dass genug Umsatz reinkommt, um Miete und Gehälter zu zahlen?
Mein Tipp: Sprich mit Menschen, die genau das tun, was du dir vorstellst. Frag sie, wie ihr Alltag aussieht, welche Herausforderungen sie haben und überlege dann noch einmal, ob du das wirklich machen willst. Denn hey, vielleicht wäre dein eigenes Café wirklich dein Ding und am besten schnupperst du vorher ein bisschen Praxisluft, bevor du dich kopfüber ins Abenteuer stürzt.
Wie kommst du aus der Frustrationsschleife heraus?
Wenn dich dein Job gerade total runterzieht, ist der erste Schritt: raus aus der Gedankenfalle und rein ins aktive Erkunden deiner eigenen Interessen und Stärken. Schreib auf, welche Aufgaben dir Freude bereiten, wann du richtig im Flow bist und welche Tätigkeiten dich wirklich faszinieren. Probiere Neues aus sei es durch kleine Projekte, Nebenjobs, ehrenamtliches Engagement oder Gespräche mit Menschen, die in Berufen arbeiten, die dich interessieren. Jede Erfahrung zeigt dir ein Stück mehr, was wirklich zu dir passt, und bringt dich aus der Endlosschleife aus Grübeln, Zweifeln und „Ich weiß nicht“-Gedanken heraus. Denn Klarheit entsteht nicht durchs Nachdenken im stillen Kämmerlein, sondern durchs Ausprobieren und Reflektieren. Frag dich selbst: Wie viele Nächte willst du noch damit verbringen, hypothetische Jobs zu „testen“, ohne wirklich etwas zu tun?
Wenn dein innerer Kritiker und dein Gehirn dich austricksen
Das Gehirn hat eine Schwäche für Negatives. Psychologen nennen das Negativity Bias oder Negativitätsverzerrung. Das bedeutet: Negatives wiegt schwerer als Positives. Ein einziger blöder Kommentar vom Chef geht dir noch tagelang nach, während ein positives Feedback nach kurzer Zeit verpufft.
Und wer nutzt das sofort aus? Genau, dein innerer Kritiker. Der baut daraus einen Dauer-Podcast: „Du bist nicht gut genug. Andere können das besser. Du findest sowieso keinen anderen Job. Du hast ja eh keine Ahnung, was du willst.“ Und je öfter du zuhörst, desto lauter wird diese Stimme.
Das ist wie mit einem Lied, das du nicht mehr aus dem Kopf kriegst, nur leider kein cooler Ohrwurm, sondern eine Endlosschleife aus Selbstzweifeln. Und während du dich davon berieseln lässt, verengt sich dein Tunnelblick. Dein Fokus liegt nur noch auf den Problemen, und du übersiehst, dass es da draußen unzählige andere Möglichkeiten gibt, die dein Gehirn dir gerade erfolgreich ausblendet.
Warum ist Klarheit der Schlüssel?
Fehlt dir die Orientierung, ist es, als würde dein GPS „Los!“ sagen, ohne dass ein Ziel eingegeben ist. Du startest motiviert, läufst los und merkst irgendwann: Du kommst nirgendwo an. Frust steigt, Unzufriedenheit wächst, und jede Entscheidung fühlt sich wie ein Blindflug an. Klarheit dagegen ist der Hebel, der alles verändert: Wenn du wirklich weißt, was du willst, triffst du Entscheidungen bewusst, statt planlos durchs Job-Internet zu scrollen. Du gestaltest aktiv deine berufliche Situation und machst dich frei von dem lähmenden Gefühl, dass dein Leben an dir vorbeizieht, während du nur reagierst statt handelst.
Warum du diesen Weg nicht alleine gehen musst
Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. In meinem 1:1 Coaching für berufliche Neuorientierung helfe ich dir herauszufinden, was du wirklich willst. Gemeinsam identifizieren wir deine Stärken, deine Werte und die Aufgaben, die dich erfüllen. Wir schauen uns an, welche Branchen und Tätigkeiten wirklich zu dir passen.
Dabei probierst du aktiv Dinge aus: sei es durch kleine Projekte, Nebenjobs oder praktische Tests und bekommst so Schritt für Schritt Klarheit. Statt weiterhin planlos im Kreis zu laufen, erstellen wir einen klaren Fahrplan aus der Sackgasse heraus. Du wirst überrascht sein, wie viele Möglichkeiten dir vorher gar nicht bewusst waren.
Also buche hier dir ein kostenloses Kennenlerngespräch. Auf geht`s.